Der New Yorker AVone, der als Sprayer begann und heute zu den etablierten zeitgenössischen Pop Art Künstlern der USA zählt, bedient sich primär urbaner Sujets.
Benjamin Burkard schafft betörende Hybride aus Mensch, Tier sowie Flora und maschinellen Elementen, die sich trotz der augenscheinlichen Verschmelzung ihre jeweils eigenständige Materie bewahren. Der Mensch bleibt inmitten der ihn umgebenden Maschine sichtbar Mensch, er ist das Zentrum – die Technik das ihn umspielende Universum.
Carola Paschold ist fasziniert von den Ausprägungen unserer Zeit. Sie spürt der Flut der ständig wechselnden Eindrücke nach, sichtet die Medien und die Werbung, hört die aktuelle Musik, sieht die angesagten Filme, klickt sich durchs Netz und ist stets auf der Suche nach ausdrucksstarken Menschen, die das Jetzt-Gefühl authentisch transportieren.
Es sind die Phänomene und Narrative der Popkultur, die die Kunst des 20. Jahrhunderts demokratisiert haben; und die uns bis heute ungebrochen in ihren Bann ziehen. Devin Miles spürt in seinen Werken den Mythen, Legenden und der Strahlkraft von Ikonen wie James Dean, Marilyn Monroe, Steve McQueen und Brigitte Bardot nach – und avancierte mit seinen expressiven Bildwelten zu einem der erfolgreichsten Vertreter der Contemporary German Pop Art.
Kunstgeschichtliche Tradition und schöpferische Kraft in Vollendung: Dirk Schmitt haucht dem zeitgenössischen Realismus neues Leben ein. Dirk Schmitts Werke strahlen eine besondere Magie aus!
Sein Stil ist eindeutig der Comiczeichnung zuzuordnen. Die schwarzen Linien und starken, klaren Farbflächen bergen genau die richtige Mischung zwischen Figuration und abstrakten Elementen, die Gur bewegen.
Seelenlage, Gemütsverfasssung oder menschliche Befindlichkeiten, das sind die Sujets, denen Harald Klemm sich in seiner Kunst widmet.
Petticoats, Haartollen, schöne Autos – die von Sorglosigkeit und Ausgelassenheit geprägte Werbeästhetik der Nachkriegsjahre inspiriert Holger Zimmermann zu seinen nachdenklich-komischen Collagen.
James Rizzi
* 5. Oktober 1950 - † 26. Dezember 2011
Kaum ein Künstler hat die „Popular Art“ so geprägt wie James Rizzi. Ob Volkswagen New Beetle, Briefmarken für die Deutsche Post oder eine Lufthansa Boeing 757 – was immer auch James Rizzi gestaltet, wird ebenso zum populären Gesamtkunstwerk, wie die von ihm kreierten dreidimensionalen Objekte (3D-Bilder).
Als Vertreter der zeitgenössischen Pop Art setzt Jesse Goodman auf klassische Komponenten des Genres und reichert diese um eine innovative Materialsprache und variierende Typografien an, die den aktuellen Zeitgeist reflektieren. Und uns einmal mehr die Dualität von Schein und Sein, Oberflächlichkeit und Hintergründigkeit, Wirklichkeit und Illusion vor Augen führen.
Kati Elms Kunst begegnet uns mit viel Charme und Witz. Ihre Collagen sind ein Konglomerat aus Vintage-Magazinen, Mode, Märchen und Merksätzen - old Fashion meets Zeitgeist.
Ihre Paste ups mit nostlagischen Abbildungen von Kindern der 1950er sind im Rheinland allseits bekannt. Bereits früh interessierte sich kurznachzehn für die Urban Art Szene und bereichert seit 2011 das Straßenbild.
Kids und Helden seiner eigenen Kindheit gehören zu den bevorzugten Motiven des Hamburger Street Art Künstlers Marshal arts. Diese kleidet er in mal liebevolle, mal ironische, mal politisch-kritische Kontexte und verdichtet damit komplexe Zusammenhänge zu höchst pointierten Bildgeschichten.
Meow ist den klassischen Weg vom Graffiti-Sprayer zum Street Artisten gegangen. Seit 2011 verschönert er so die belebten Straßen Kölns. Bevor er sich den Katzen als Hauptmotiv verschrieb, war er auch unter anderen Pseudonymen unterwegs.
Mittenimwald, in Norddeutschland geboren und aufgewachsen, hat als Werbegrafiker gearbeitet, bevor er freier Künstler wurde. Heute greift er in seinen Stencils klassische Reklamemechanismen auf, die er mit Punk und Tattoo-Elementen zu einem Mix aus „Sex sells“ und Revoluzzertum verbindet.
Otto Schade, Streetart-Künstler und Meister der Ribbon-Technik.
Markant, kühn und beeindruckend anders: Die Porträts des Münchener Künstlers distanzieren sich bewusst vom ästhetisierenden Kanon und setzen mit pastoser Pinselführung, harten Konturen und extrem flächigen Ausrichtungen auf das betont Plakative.
Wie kaum ein anderer Fotokünstler beherrscht Sebastian Trägner das Prinzip der ästhetischen Umkehrung.
Sein Mondmädchen ist so manch einem bereits in den Straßen zahlreicher Städte begegnet. Es ist ein unaufdringlich feinsinnig anmutendes Paste up, welches sich harmonisch seiner urbanen Umgebung anpasst und doch auffällt – jedoch leise.
Die Straßen der Domstadt sind ihre Leinwand: seit 2016 bereichert die Strassenmaid mit ihren herzerwärmenden Sinnsprüchen Kölns urbanes Umfeld. Mit ihren fotorealistschen Stencilportraits als Paste Up oder Sticker gehört sie schon längst zu den Lieblingen der Szene.
Thitz' Tütenbilder sind eine faszinierende Verschmelzung von Konzeptkunst und Alltagsgegenständen. Sie laden nicht nur zur ästhetischen Betrachtung ein, sondern werfen auch kritische Fragen zur Kunst, Konsum und Gesellschaft auf. Mit einer einzigartigen Herangehensweise fordert Thitz das Publikum auf, aktiv am künstlerischen Prozess teilzunehmen, was zu lebhaften Diskussionen über Kunst und Kultur führt. Durch die bewusste Wahl der Papiertüte als Medium öffnet er einen Raum für tiefgreifende Reflexionen über den Zusammenhang zwischen Kunst und dem alltäglichen Leben.
Bananensprayer, Aktionskünstler, klassischer Ateliermaler: Thomas Baumgärtel gehört zu den wohl vielseitigsten Künstlern Deutschlands. Und dank Aufsehen erregender Performances und Werken mit eindeutiger Botschaft auch zu den in deutschen Feuilletons meist diskutierten. Denn von Anbeginn seiner Karriere hat Thomas Baumgärtel Stellung bezogen, Haltung gezeigt und für die Freiheit der Kunst gekämpft. Seit nunmehr vier Jahrzehnten ist seine Spraybanane auf der ganzen Welt anzutreffen und mittlerweile zum internationalen Gütesiegel für Galerien und Museen avanciert. In seinen fortwährenden „Metamorphosen der Spraybanane“ erfährt die gelbe Frucht immer wieder neue Formen und Gestalten.
Die Besonderheit an der Kunst der Kölner Street Artistin TUK ist ihr Einfühlungsvermögen mit dem sie den Ort für ihre liebenswerten, mitunter sozialkritischen Paste ups wählt.
1984 in Düsseldorf geboren und beeinflusst von der damaligen französischen Pochoir-Bewegung, begann Van Ray bereits Ende der 90er Jahre mit Graffiti. Diese Form der Kunst, in der direkte Kommunikation entsteht, diente ihm zur Vermittlung einer gesellschaftskritisch geprägten Aussage. Es entstanden Stencils, Sticker, Poster und Skulpturen mit pointierten, politischen Statements.
Xxxhibition zählt zu den Pionieren deutscher Street Art. Angefangen als Kölner Graffiti-Sprayer bereichert er bereits seit den 80er Jahren die Straßen der Großstadt.